Kriegsweihnachten 2020

 

 

 

 

 

 

Die Kunst, Deutungshoheit und Macht zu behalten

 

 

 

 

 

 

Schopenhauers Kunstgriffe im Hier und Heute

 

 

 

„Eristische Dialektik ist die Kunst zu disputieren, und zwar so zu disputieren, daß man Recht behält, also per fas et nefas (mit rechten wie mit unrechten Mitteln).“ Mit dieser Einleitung stellte Arthur Schopenhauer in seinem kleinen Brevier „Die Kunst, Recht zu behalten“ achtunddreißig Kunstgriffe dar, die es dem Disputanten ermöglichen, auf Gedeih und Verderb Recht zu behalten, selbst wenn die Wahrheit dafür geopfert wird. Schopenhauer äußerte sich zur Konzeption dieser Abhandlung, die er zwar fast zur Reinschrift brachte, aber nie veröffentlichte, folgendermaßen: „Die Schliche, Kniffe und Schikanen, zu denen sie [die Leute], um nur Recht zu behalten, greifen, sind so zahlreich und mannigfaltig, und dabei doch so regelmäßig wiederkehrend, daß sie mir, in früheren Jahren, ein eigener Stoff zum Nachdenken wurden, welches sich auf das rein Formale derselben richtete, nachdem ich erkannt hatte, daß so verschieden auch sowohl die Gegenstände der Diskussion, als die Personen sein mochten, doch die selben und identischen Schliche und Kniffe stets wiederkamen und sehr wohl zu erkennen waren.“

 

 

 

Auf die Frage, warum jemand letztlich Recht behält bei objektivem Unrecht, verweist Schopenhauer auf das menschliche Wesen. Gäbe es nämlich die natürliche Schlechtigkeit der Menschen nicht, dann wären wir von Grund aus ehrlich und „würden bei jeder Debatte bloß darauf ausgehen, die Wahrheit zu fördern“. Außerdem gesellt sich seiner Meinung nach zur angeborenen Unredlichkeit eine angeborene Eitelkeit, die „besonders hinsichtlich der Verstandeskräfte reizbar ist“. Dies trete vor allem im Disput zu Tage; häufig weicht hier das Interesse an der Wahrheit bald ganz dem Interesse der Eitelkeit. Die Gelegenheit ist gerade günstig, hierzu einen kurzen Exkurs zu wagen und ein aktuelles Beispiel aufzuzeigen.

 

 

 

Eine „Scheiß-Schalte“

 

 

 

Am 29. Oktober 2020 führen Bundeskanzlerin Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder sogenannte „Shutdown-Verhandlungen“. Merkel, so dringt heraus, will Deutschland im November fast vollständig runterfahren. Die „Bild“-Zeitung macht jedoch einen Tag vorher eine Videoschalte mit Lothar Wieler publik, in der der RKI-Chef gesagt haben soll, dass „Gaststätten keine Pandemietreiber“ seien. Wider besseres Wissen setzt sich eine eitle Physikerin trotzdem durch, weil ihr Gesundheitsplan natürlich weiterhin stringent und wohlüberlegt aussehen soll. Und so wird die „Scheiß-Schalte“, wie sie ein Politiker aus der Großen Koalition nannte, schnell ausgeblendet. Die Gastwirte, die vorher schon mit der Erstellung von Hygienekonzepten gegängelt wurden, dringen nicht mehr durch. In Protestschreiben an den CDU Hinterbänkler Carsten Linnemann lassen sie ihrem Frust freien Lauf: „Wir haben investiert, Herr Linnemann. Seit Wochen und Monaten. In Lüftungsgeräte, in Plexiglas, Heizpilze. Und jetzt sagen Sie mir, Pustekuchen, das zählt alles nicht?“ Bis heute haben die meisten Gastronomen ihren Status als „Kollateralschaden“ nicht begriffen, eben weil es einer Angela Merkel ausschließlich darauf ankommt, für die überwiegende Mehrheit der Leute augenscheinlich im Recht zu sein!

 

 

 

Doch zurück zu Schopenhauers Kunstgriffen, um – so passt es vielleicht besser in die heutige Zeit – nicht nur Recht, sondern vor allem die Deutungshoheit und somit die Macht im Land zu behalten. Wie aus Schopenhauers Lehrbuch vollzieht sich seit dem Jahr 2010 – spätestens jedoch seit 2015 – in aller Öffentlichkeit eine praktische Anwendung seiner eristischen Dialektik durch Politik und Medien, die ich anhand einiger exemplarischer Beispiele näher beleuchten werde.

 

 

 

1. Die Erweiterung (A. Schopenhauer, Kunstgriff 1)

 

 

 

„Die Behauptung des Gegners über ihre natürliche Grenze hinausführen, sie möglichst allgemein deuten, in möglichst weitem Sinne nehmen und sie übertreiben; seine eigne dagegen in möglichst eingeschränktem Sinne, in möglichst enge Grenzen zusammenziehn: weil je allgemeiner eine Behauptung wird, desto mehreren Angriffen sie bloß steht.“

 

 

 

Schopenhauers erster Kunstgriff, nämlich die Ausdehnung des Themas, ist zugleich der wirksamste von allen. Politiker, abhängige Experten und vor allem die angeschlossenen Medien weiten mit dem Begriff „Corona-Leugner“ den Disputationsgegenstand derart aus, dass die Gegenseite sofort in Erklärungsnot gerät. Die „Kritiker der getroffenen Maßnahmen“, denn so müssten sie richtigerweise bezeichnet werden, leugnen natürlich zu keinem Zeitpunkt die Existenz und die Gefährlichkeit von Corona- oder auch Influenzaviren. Sie weisen lediglich auf die zahlreichen Opfer und langfristigen Schäden hin, die durch die Corona-Maßnahmen verursacht werden und sind nicht bereit, diesem unverhältnismäßigen Treiben tatenlos zuzusehen. Viele Kritiker vermuten sogar, dass die „Kollateralschäden“ der Corona-Maßnahmen wie Vereinsamung, Unterversorgung, Fehlversorgung, Nichtbehandlung (siehe Waldshut-Studie sowie die Untersuchung von Medizinern um Steven H. Woolf von der medizinischen Fakultät der Virginia Commonwealth University in Richmond), Elend und Leid, die durch Arbeitslosigkeit sowie ein Mehr an häuslicher Gewalt zustande kommen, weitaus gravierender sind, als eine Unterlassung dieser extremen „Gegenmaßnahmen“. Nur merken wir schon jetzt, mit welchem Aufwand diese Argumentation betrieben werden muss. Wie einfach ist es hingegen, dramatische Bilder aus Intensivstationen zu zeigen oder das „Schwarze-Schwan-Ereignis“, also das „Symbolbild des Todes aus Bergamo“, gegen die angeblich so hartherzigen Corona-Leugner einzusetzen. Selten war der Kunstgriff „Ausdehnung des Themas“ so erfolgreich wie mit der Installierung und permanenten Wiederholung des hetzerischen Begriffs „Corona-Leugner“.

 

 

 

2. Das Thema vermeiden & Ablenkung (A. Schopenhauer, Kunstgriff 18 & 29)

 

 

 

„Merken wir, daß der Gegner eine Argumentation ergriffen hat, mit der er uns schlagen wird; so müssen wir es nicht dahin kommen lassen, ihn solche nicht zu Ende führen lassen, sondern beizeiten den Gang der Disputation unterbrechen, abspringen oder ablenken, und auf andere Sätze führen: kurz eine mutatio controversiae [Verschiebung der Streitfrage] zu Wege zu bringen.“

 

 

 

Der Disput verläuft in einer Mediendemokratie selbstverständlich anders ab; heute ist es von entscheidender Bedeutung, wer die größte mediale Aufmerksamkeit erzeugt und dadurch mit seinem Thema überhaupt ankommt. Am effektivsten ist es deshalb, wenn die meisten Kunstgriffe, also auch „Themavermeidung und Ablenkung“, bereits im Vorfeld von Auseinandersetzungen  Anwendung finden. Im günstigsten Fall können hierdurch sogar die Rollen vertauscht und ein erheblicher Rechtfertigungsdruck aufgebaut werden. Doch wie ist das möglich?

 

 

 

Wenn – wie im Januar 2020 geschehen – über 5000 Bauern mit 2500 donnernden Traktoren ganz Nürnberg lahmlegten, dann war das nicht nur ein riesiger organisatorischer Aufwand, sondern vor allem ein deutliches Warnsignal an die Politik, die Nöte und Sorgen der Bauern endlich ernst zu nehmen. Es reichten allerdings zwei Banner, die „rechte Symbole“ zeigen sollten, um die regierungsfreundlichen Medien auf den Plan zu rufen, dass die Proteste von „Rechten“ unterwandert seien. Strafrechtlich Relevantes wurde dabei von der Polizei nichts festgestellt, aber das musste es jetzt gar nicht mehr. Landauf, landab hieß es: „Nazi-Banner auf Nürnberger Bauerndemo!“ Auf diese Art und Weise konnten binnen kürzester Zeit die Angegriffenen (also die Politiker) zu Angreifern und strengen Ermahnern mutieren. Die ursprünglichen Protestler, die die Verantwortlichen eigentlich zur Rede stellen und ihre Argumente vortragen wollten, konnten hingegen froh sein, dass sie – nach allerlei Distanzierungen und Entschuldigungen – noch einmal mit heiler Haut davongekommen sind. Dieses Schema „Gefahr der Unterwanderung durch Rechte“ findet mittlerweile überall statt, wenn Bürgerbewegungen entstehen und drohen, gefährlich zu werden.

 

 

 

3. Die Konsequenzmacherei (A. Schopenhauer, Kunstgriff 24)

 

 

 

„Man erzwingt aus dem Satze des Gegners durch falsche Folgerungen und Verdrehungen der Begriffe Sätze, die nicht darin liegen und gar nicht die Meinung des Gegners sind, hingegen absurd und gefährlich sind.“

 

 

 

Mit der Konsequenzmacherei versucht der Angreifer, die Position des Gegners in Misskredit zu bringen. Er schürt beispielsweise Ängste, indem er vollkommen verdrehte Schlüsse zieht. So warnte der damalige Finanzminister Schäuble im Jahr 2016 „Europa“ (!) eindringlich vor immer größeren Hürden für Migranten und vor einer Einigelung: „Die Abschottung ist doch das, was uns kaputt machen würde, was uns in Inzucht degenerieren ließe.“

 

 

 

4. Die verhasste Kategorie, Personen angreifen (A. Schopenhauer, Kunstgriffe 32 & 38)

 

 

 

„Eine uns entgegenstehende Behauptung des Gegners können wir auf eine kurze Weise dadurch beseitigen oder wenigstens verdächtig machen, daß wir sie unter eine verhaßte Kategorie bringen.“

 

 

 

Der Kunstgriff der verhassten Kategorie korreliert in starkem Maße mit dem perfidesten Vorgehen, welches darin besteht, vom Gegenstand des Streits möglichst weit wegzugehen und die Person selbst irgendwie anzugreifen: argumentum ad personam. Eine Schlüsselrolle in der Corona-Krise spielte und spielt hierbei das Wörtchen „wirr“: Wie soll also einer, der „nicht mehr alle Tassen im Schrank hat“, uns bitteschön die Welt erklären können?

 

 

 

Da die Thematik an dieser Stelle ausufern würde, empfehle ich hierzu das Dossier „Meinungsfreiheit und wissenschaftlicher Diskurs in der Corona-Krise“ von Prof. Dr. Martin Schwab (Lehrstuhlinhaber an der Fakultät für Rechtswissenschaften der Universität Bielefeld) zu studieren. Für die beiden o. g. Kunstgriffe sind Martin Schwabs Ausführungen zum medialen Umgang mit Wolfgang Wodarg interessant, die er wie folgt zusammenfasst:

 

 

 

„Ich habe mich sehr ausführlich mit der Berichterstattung über Wolfgang Wodarg befasst, weil es mich geradezu erschreckt hat, mit welcher Selbstverständlichkeit Personen, die seinem Sachverstand nichts entgegenzusetzen haben, sich einbilden, über die fachliche Qualität seiner Thesen urteilen zu können. Und das in einer Schärfe, die es in sich hat: Wolfgang Wodarg wurde regelrecht öffentlich hingerichtet. Vor allem die Beiträge, die zwischen dem 18. und dem 20. März 2020 über ihn erschienen, deuten auf abgestimmtes Verhalten hin. Mein ohnehin schon angeknackstes Vertrauen in die Corona-Berichterstattung durch die Leitmedien ist gerade durch die Art und Weise, wie anmaßend der Journalismus über einen unbescholtenen Fachmann wie Wolfgang Wodarg herzieht, endgültig restlos zerstört worden.“

 

 

 

5. Mit Experten aufwarten (A. Schopenhauer, Kunstgriff 30)

 

 

 

„Das argumentum ad vercundiam [an die Ehrfurcht gerichtetes Argument]. Statt Gründe brauche man Autoritäten nach Maßgabe der Kenntnisse des Gegners.“

 

 

 

Wie Gutachter, also Autoritäten auf ihrem Fachgebiet, eine immense Machtposition innehaben, so sind aufgefahrene Autoritäten in Talkrunden oder beim Begründen von Maßnahmen von entscheidender Bedeutung. Als ob Arthur Schopenhauer gewusst hätte, was uns im Jahr 2020 bevorsteht, führte er hierzu folgendes aus:

 

 

 

„Was man so die allgemeine Meinung nennt, ist, beim Lichte betrachtet, die Meinung zweier oder dreier Personen; und davon würden wir uns überzeugen, wenn wir der Entstehungsart so einer allgemeingültigen Meinung zusehen könnten. Wir würden dann finden, dass zwei oder drei Leute es sind, die solche zuerst annahmen oder aufstellten und behaupteten, und denen man so gütig war zuzutrauen, dass sie solche recht gründlich geprüft hätten: auf das Vorurteil der hinlänglichen Fähigkeit dieser nahmen zuerst einige andre die Meinung ebenfalls an; diesen wiederum glaubten viele andre, deren Trägheit ihnen anriet, lieber gleich zu glauben, als erst mühsam zu prüfen. So wuchs von Tag zu Tag die Zahl solcher trägen und leichtgläubigen Anhänger: denn hatte die Meinung erst eine gute Anzahl Stimmen für sich, so schrieben die Folgenden dies dem zu, dass sie solche nur durch die Triftigkeit ihrer Gründe hätte erlangen können. Die noch Übrigen waren jetzt genötigt gelten zu lassen, was allgemein galt, um nicht für unruhige Köpfe zu gelten, die sich gegen allgemeingültige Meinungen auflehnten, und naseweise Burschen, die klüger sein wollten als alle Welt.“

 

 

 

Die Möglichkeiten einer breiten Gegenöffentlichkeit, die durch das Internet entsteht, drohen die Macht der Experten heutzutage erheblich einzuschränken. Um diese Gegenöffentlichkeit zu kontern, werden unabhängige Autoritäten wie Prof. Sucharit Bhakdi oder Wolfgang Wodarg zuerst ignoriert, und wenn dies keinen durchschlagenden Erfolg verspricht, massiv angegriffen und verunglimpft (argumentum ad personam).

 

 

 

6. Den Gegner ins schlechte Licht rücken (A. Schopenhauer, Kunstgriff 16)

 

 

 

Argumenta ad hominem oder ex concessis. Bei der Behauptung des Gegners müssen wir suchen, ob sie nicht etwa irgendwie, nötigenfalls auch nur scheinbar, im Widerspruch steht mit irgend etwas, das er früher gesagt oder zugegeben hat, oder mit den Satzungen einer Schule oder Sekte, die er gelobt und gebilligt hat, oder mit dem Tun der Anhänger dieser Sekte.“

 

 

 

Bei diesem Kunstgriff ist es interessant zu beobachten, wer von Politik und Medien ins schlechte Licht gerückt wird wegen früherer Aussagen oder Handlungen und bei welchem Personenkreis dies strikt vermieden wird. So wirft Barack Obama seinem Vorgänger „Versagen im Kampf gegen die Pandemie“ vor und klagt ihn regelrecht an: „Viele Amerikaner hätten nicht sterben müssen.“ Der Mainstream berichtet ausführlich, zeigt entsprechendes Bildmaterial dazu und skizziert traurige Schicksale.

 

 

 

Nur frage ich mich, warum die vielen Corona-Verharmloser hierzulande, die es von Januar bis Mitte März zuhauf gab, nahezu komplett von derlei Vorwürfen ausgespart werden. Bankkaufmann, Politologe und Berliner Villenbesitzer Jens Spahn, derzeit als Bundesgesundheitsminister fungierend, ordnete – trotz zweifellos vorhandenem Herrschaftswissen – den „Krankheitsverlauf beim Coronavirus milder ein als etwa bei einer Grippe“. Während bereits im Februar viele Länder ihre Einreisebestimmungen und Sicherheitsvorkehrungen (Quarantäne, Fiebermessungen usw.) verschärft hatten, übten sich die Verantwortlichen in Deutschland in Gelassenheit und setzten – man höre und staune – auf „Aufklärung und Selbstverantwortung“. Bei Messen, Karnevalsveranstaltungen und Fußballspielen zeigte sich das gleiche Muster. Während im Ausland bereits alles abgesagt wurde, wurde in Deutschland gefeiert, gebrüllt und sich eng umschlungen. Noch Ende Februar sagte der Präsident des Robert-Koch-Instituts, Lothar Wieler, dass es „für Masken im Alltag keinerlei Evidenz gäbe, dass sie in irgendeiner Weise hilfreich sind“. Von einer „Spahn-Wieler-Todesuhr“ am Ku'damm, so wie sie als „Trump-Todesuhr“ am Times Square tickt, ist nichts bekannt.

 

 

 

Auf die Schweinegrippe-Rolle des „Star-Virologen“ Christian Drosten und des RKI, die eine auffallende Nähe zur Pharmaindustrie aufweisen, kommen heute ebenfalls nur alternative Medien zu sprechen. Die Rolle der Hauptstrommedien stellte sich vor 10 Jahren noch anders dar. In der ARD-Monitorsendung „Milliardengrab Schweinegrippe: Wer steuert die WHO?“ schlussfolgerten die Reporter: „Heute steht fest: Das Schweinegrippe-Virus verdrängte sogar das gefährlichere regionale Grippe-Virus. Für Deutschland hieß das die Verdrängung tausender Grippetoter wie in anderen Jahren durch 255 bestätigte Todesfälle durch Schweinegrippe im letzten Winter.“ Laut Grippe-Experten Tom Jefferson war dieser Umstand bereits von Anfang an bekannt: „Es war eigentlich schon früh klar, dass das eine Luftnummer war. Die ersten Zahlen aus Australien hatten gezeigt, dass das eine ganz milde Grippe sein würde. Aber das wurde komplett ignoriert.“

 

 

 

Aber anstatt dieser Faktenlage schleunigst abzusteigen, ritt Christian Drosten das tote Pferd der „gefährlichen Schweinegrippe“ weiter und versuchte den Menschen Angst einzuflößen und sie zu einer Impfung zu drängen: „Die Welle hat begonnen. (…) Bei der Erkrankung handelt es sich um eine schwerwiegende allgemeine Virusinfektion, die erheblich stärkere Nebenwirkungen zeitigt, als sich irgendjemand vom schlimmsten Impfstoff vorstellen kann.“ Die Impfungen mit Pandemrix, welche Drosten empfahl, verursachten schwerste Nebenwirkungen, unter anderem Narkolepsie (795 Fälle in Europa). Politiker und Soldaten erhielten übrigens Celvapan, das ohne Wirkstoffverstärker, die ein großes Nebenwirkungspotential aufweisen, auskommt.

 

 

 

Weil Politik und Medien diese Tatsachen aus der Vergangenheit, die verschiedene Akteure in ein schlechtes Licht rücken, am besten dort lassen wollen, wo sie keiner sieht, nämlich unter den Teppich gekehrt, werden sie das folgende Fazit von Alrun Vogt (Der Fall Corona im anderen Licht: Dieselben Fachleute – wie schon damals im Vogel- und Schweinegrippe-Skandal) nirgendwo in den Leitmedien zu lesen bekommen:

 

 

 

„Wer die früheren Zeitungsmeldungen zum Thema Vogel- und Schweinegrippe studiert, muss zu dem Ergebnis kommen, dass die WHO, das Robert-Koch-Institut, Experten wie Herr Drosten, die Pharmalobby und auch andere Akteure ihre Glaubwürdigkeit verwirkt haben und die einzig logische Konsequenz wäre, ihnen nicht noch einmal zu vertrauen.“

 

 

 

7. Den Gegner durch taktische Provokateure ins schlechte Licht rücken oder in verhasste Kategorien führen?

 

 

 

Der letzte Kunstgriff hat mit Schopenhauer nichts mehr zu tun und besitzt lediglich spekulativen Charakter. Hinter einer Bezahlschranke des Hamburger Abendblattes befindet sich ein Artikel von Jörg Heuer, der es in sich hat: „Wir werden von der Politik verheizt – Polizisten erzählen.“ Hier kommt ein junger Polizist zu Wort, der angibt, eine Karriere als Zielfahnder beim Landeskriminalamt anzustreben. Seine Ausführungen geben zu denken: „Ich erkenne mit mehr als nur Magengrummeln, dass der Staat, dem ich diene und der mich damit beauftragt, Recht und Gesetz durchzusetzen, selbst in seinen inneren Strukturen immer weniger freiheitlich und demokratisch ist.“

 

 

 

Wirklich heikel wird es jedoch hier: „Ich weiß, dass wir bei brisanten Großdemos verdeckt agierende Beamte, die als taktische Provokateure, als vermummte Steinewerfer fungieren, unter die Demonstranten schleusen. Sie werfen auf Befehl Steine oder Flaschen in Richtung der Polizei, damit die dann mit der Räumung beginnen kann.“

 

 

 

Der (mögliche) Einsatz von taktischen Provokateuren würde rechtsstaatlichen Prinzipien diametral entgegenstehen und könnte im schlimmsten Fall dazu führen, dass Polizeibeamte von eigenen Kollegen verletzt oder sogar getötet werden. In Bezug auf unser Thema besäße nur ein Körnchen Wahrheit eine extrem große Sprengkraft, weil all das, was man dem Gegner anhängen will, nun auf den Provokateur und dessen Auftraggeber selbst zurückfiele. Der Einsatz von verdeckt agierenden Provokateuren wäre überdies eines der perfidesten Mittel, einen Disput schon im Vorfeld zu sabotieren, weil man den Gegner nach außen hin als gewalttätig, radikal und unmenschlich darstellt, obwohl er an den provozierten Vorfällen keinerlei Anteil hat.

 

 

 

Fazit:

 

 

 

Die aufgezeigten Beispiele stellen nur einen Bruchteil dessen dar, welcher Mittel sich Politik und Medien bedienen, um Deutungshoheit und Macht zu behalten. Dabei sind die ganzen ähnlich gearteten Täuschungsmanöver, mit denen Kriege mit Millionen von Todesopfern angezettelt und von der Presse als „nötig und richtig“ bezeichnet wurden, noch gar nicht mit berücksichtigt. Die Frage heißt deswegen nicht, WIE man disputieren sollte, sondern OB man sich überhaupt erst darauf einlässt: „Wer klug ist, wird im Gespräch weniger an das denken, worüber er spricht, als an den, mit dem er spricht. Sobald er dies tut, ist er sicher, nichts zu sagen, das er nachher bereut“, so lautet Schopenhauers kluger Rat.

 

 

 

In einer Mediendemokratie, in der selbst Siege in Diskussionen hernach in Niederlagen umgedeutet oder auf unbedeutende Nebenschauplätze umgelenkt werden, braucht sich selbst der Wohlmeinendste nicht zu seiner eigenen Hinrichtung aufmachen, was bereits Sun Tsu, chinesischer General und Philosoph, wusste: „Siegen wird der, der weiß, wann er kämpfen muss und wann nicht.“ Wenn für Kritiker des Regierungshandelns ein ellenlanger und bewusst unscharfer Paragraph 130 StGB installiert wird, wenn nach Gutsherrenart die Gesetzeslage laufend so geändert wird, dass (frühere) Gesetzesverstöße plötzlich keine mehr sind, dann ist die Zeit der vielen Worte und besten Absichten vorbei, wie auch Schopenhauer findet: „Vergeben und Vergessen heißt kostbare Erfahrungen zum Fenster hinauswerfen.“

 

 

 

Deswegen sollte sich die kleine Schar von Aufrichtigen sammeln und die Zugbrücke rechtzeitig hochziehen, damit sie nicht unter den Füßen einer verdorbenen Mehrheit, die sich – wieder einmal (!) – das kritiklose Hinterherlaufen hinter einer zerstörerischen Ideologie und damit einhergehend eine aggressive Ausgrenzung sowie die soziale Vernichtung Andersdenkender auf die Fahnen geschrieben hat, zertrampelt wird. Schopenhauer weist auf die große Bedeutung dieser Abgrenzung in seinem letzten Kunstgriff hin, dem nichts mehr hinzuzufügen ist: „Nicht mit dem Ersten dem Besten zu disputieren; sondern allein mit solchen, die man kennt, und von denen man weiß, daß sie Verstand genug haben, nicht gar zu Absurdes vorzubringen und dadurch beschämt werden zu müssen; und um mit Gründen zu disputieren und nicht mit Machtsprüchen, und um auf Gründe zu hören und darauf einzugehn; und endlich, daß sie die Wahrheit schätzen, gute Gründe gern hören, auch aus dem Munde des Gegners, und Billigkeit genug haben, um es ertragen zu können, Unrecht zu behalten, wenn die Wahrheit auf der andern Seite liegt. Daraus folgt, daß unter Hundert kaum Einer ist, der wert ist, daß man mit ihm disputiert.“

 

 

 

 

 

 

 

Corona Evolution

 

 

 

 

 

Schäubles Lust an Krisen

 

Mit Lug, Trug und Größenwahn in höchste Ämter

 

 Im Gegensatz zu persönlichen Lebenskrisen bringt eine gesellschaftliche Krise das Leben vieler Menschen zur gleichen Zeit aus dem Gleichgewicht und krempelt es einschneidend um. Individuelle Umstände sind entscheidend dafür, mit welcher Wucht die gesellschaftliche Krise einen Jeden trifft. Flüchtlinge, die bei eisiger Kälte im Treck aus Ostpreußen, Schlesien oder Pommern nach Westen flohen und Entsetzliches miterlebten, hatten nach dem Krieg weitaus größere Sorgen als der bayerische Bauernfunktionär Jakob Fischbacher, der Einquartierungen in sein Haus verhinderte und später von der Bühne herab polterte: „Die Preußen, dieses Zeugs, und die Flüchtlinge müssen hinausgeworfen werden, und die Bauern müssen dabei tatkräftig mithelfen. Am besten schickt man die Preußen gleich nach Sibirien.“

 

 Jede Krise weist ihre eigenen Besonderheiten auf. Sie bringt neben vielen Verlierern auch einige Gewinner hervor. Allen Krisen ist jedoch gemein, dass sie die ganze Aufmerksamkeit, Zeit und Energie aller Beteiligten erfordern, damit diese gravierenden Veränderungen gut bewältigt werden können. Wer aber permanent abgelenkt ist, der wird vollkommen blind für Entwicklungen, die sich außerhalb des aktuellen Krisenfokus befinden. Politiker wissen dies  durchaus zu schätzen. „Lass niemals eine Krise ungenutzt verstreichen“, erklärte Rahm Emanuel, Stabschef von Präsident Barack Obama, im Jahr 2009. In Deutschland ist es Wolfgang Schäuble (CDU), der im Zusammenhang mit dem Thema „Krise“ und den Möglichkeiten, die sich draus ergeben, immer wieder in Erscheinung tritt.

 

 Enteignungen zwischen 1945-1949 – Vortäuschung einer Zwangslage

 

 Michael Naumann (Die Zeit) setzte sich im Artikel „Am Anfang der Einheit stand eine Lüge“ mit den entschädigungslosen Enteignungen, die zwischen 1945-1949 in der Sowjetischen Besatzungszone stattfanden, auseinander und kam zu folgendem Schluss: „Am Anfang der glücklichen Wiedervereinigung stand ein Verfassungsbruch, die zweite Enteignung der Opfer sowjetischer Konfiskationen zwischen 1945 und 1949. Er wurde legitimiert von zwei Urteilen des höchsten deutschen Gerichts. Vorbereitet hatten ihn deutsche Spitzenbeamte, in Kauf genommen und befördert wurde er von ost- und westdeutschen Politikern, unter ihnen Lothar de Maizière, Wolfgang Schäuble, Klaus Kinkel, Hans-Dietrich Genscher und zuletzt (oder zuerst) von Helmut Kohl und seinen Helfern im Kanzleramt. Der Bundestag hat den Verfassungsbruch 1990 im Einigungsvertrag sanktioniert.“

 

 Über die Vorgehensweisen dieser Enteignungen in der Ostzone, die bis heute den meisten Deutschen unbekannt sein dürften, führte er folgendes aus: „Die so genannte Bodenreform in Ostdeutschland („Junkerland in Bauernhand“) war einhergegangen mit Plünderungen, Verhaftungen und auch mit Einweisungen in die Konzentrationslager Sachsenhausen und Buchenwald. Die Sowjets betrieben die KZs nach 1945 weiter. Jene ‚Reform‘ traf alle Bauern und Großgrundbesitzer mit einem Eigentum von mehr als 100 Hektar, aber auch 4278 Landwirte mit kleineren Flächen. Der gesamte agrarische und industrielle Mittelstand (und nicht nur der Großgrundbesitz) Ostdeutschlands wurde nach leninistischem Vorbild eliminiert. Etwa ein Drittel der Felder, Wiesen und Wälder verteilten die Sieger und ihre KPD-Helfer in Parzellen bis zu 15 Hektar an Vertriebene und Landarbeiter. Drei Jahre später verschwanden auch diese im Pachtbesitz der Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften.“

 

 Die Frage, warum die Enteignungen mit der deutschen Wiedervereinigung nicht rückgängig gemacht wurden, beantwortete Helmut Kohl im Bundestag 1991 so: „Der Fortbestand der Maßnahmen zwischen 1945 und 1949 wurde von der Sowjetunion zu einer der Bedingungen über die Wiedervereinigung gemacht, und ich sage klar, die Einheit Deutschlands konnte an dieser Frage nicht scheitern.“ Sieben Jahre später dementierte Michael Gorbatschow diese Aussage: „Für mich klingt es einfach absurd, wenn man mir unterstellt, ich hätte die Forderung nach Verbot der Restitution als Vorbedingung für meine Zustimmung zur Wiedervereinigung gemacht. Und die Frage nach Restitution des enteigneten Besitzes wurde auf der höchsten Führungsebene niemals angesprochen. “

 

Die Sendung Report Mainz vom 19. Januar 2004 beschäftigte sich ebenfalls mit diesem Thema und stellte Constanze Paffrath vor, die diesen Widerspruch zwischen Kohl und Gorbatschow in ihrer Dissertation (Benotung: Summa cum laude) akribisch aufgearbeitet hatte und zu folgendem Schluss kam: „Es gab diese sowjetische Bedingung nicht, die da, wie immer behauptet wurde, sagte, wenn ihr nicht diesem Rückgabeverbot zustimmt, stimmen wir der Wiedervereinigung nicht zu, das ist eine Lüge.“ Auf Nachfrage, warum denn diese Lüge in die Welt gesetzt wurde, sagte sie: „Ja, sie wurde in die Welt gesetzt, weil man relativ früh bemerkt hat, dass man die eigenen Absichten, die da ja hießen, wir bringen dieses Vermögen in unsere Hand, um es dann zu verkaufen, über die Treuhand im Übrigen, nicht einfach so durch das Parlament bekommen würde. Weil das ja gegen das Eigentumsrecht verstößt. Und dann hat man gedacht, was könnte man als gutes Argument bringen, und dann hat man eine ausländische Forderung erfunden.“

 

Karlheinz Schreiber und Schäuble

 

Wie sich bereits in der Enteignungsfrage gezeigt hatte, war Wolfgang Schäuble einer der engsten Weggefährten Helmut Kohls, der die illegale Spendenpraxis der CDU in den 1990er Jahren hauptsächlich zu verantworten hatte. Helmut Kohl gab Anfang der Neunziger als Vorsitzender des Bundessicherheitsrats grünes Licht für verschiedene Rüstungsgeschäfte, für die Lobbyist Karlheinz Schreiber Provisionen in Millionenhöhe kassierte. Obwohl Schäuble von eben jenem Rüstungslobbyisten Schreiber im Jahr 1994 eine Bar-Spende von 100.000 DM erhalten hatte, log er den Bundestag am 2. Dezember 1999 bewusst an: „Auf der damaligen Veranstaltung bin ich Herrn Schreiber begegnet. Das war es.“ Obwohl darüber hinaus die „weitere Behandlung“ dieser Bargeldspende im Unklaren blieb (die damalige  CDU-Schatzmeisterin Brigitte Baumeister jedenfalls widersprach Schäubles Version), machte ihn Angela Merkel im Jahr 2009 ausgerechnet zum Finanzminister. Rob Tavelberg, der – im Gegensatz zu seinen deutschen Kollegen – den Mut aufbrachte, Angela Merkel zu fragen, warum sie denn Schäuble vertraue (Merkels Antwort: „Weil ich ihm vertraue.“), kam zu einem für Schäuble vernichtenden Urteil: „Er hatte bewiesen, dass er einerseits nicht mit geschenktem Geld umgehen konnte und andererseits in der Lage war, eine dreiste Lüge zu verbreiten.“

 

Hilfspakete für Griechenland und Portugal

 

Apropos dreiste Lüge. Der portugiesische Fernsehsender TVI stellte im Februar 2012 ein Video ins Internet, das den nun als Finanzminister agierenden Wolfgang Schäuble im Gespräch mit seinem portugiesischen Amtskollegen Vítor Gaspar zeigt. Es ging um Nachbesserungen des Hilfspakets für Portugal. Es lautete wie folgt:

 

Schäuble: „Wir brauchen eine Anpassung des Programms. Aber erst nach wesentlichen Entscheidungen zu Griechenland. Das ist der Schlüssel. Wenn danach Anpassungen am portugiesischen Programm nötig werden, sind wir dazu bereit.“

 

Gaspar: „Das schätzen wir sehr.“

 

Schäuble: „Keine Ursache. Aber meine Abgeordnetenkollegen im Parlament und die öffentliche Meinung in Deutschland müssen glauben, dass wir es ernst meinen. Denn die vertrauen schon unseren Entscheidungen zu Griechenland nicht.“

 

Gaspar: „Wir haben in Europa große Fortschritte gemacht.“

 

Schäuble (augenrollend): „Das stimmt.“

 

Gaspar: „Wir müssen jetzt zusammenarbeiten.“

 

Schäuble: „Ja.“

 

 

Schäubles Lust an Krisen

 

Alle Größenwahnsinnigen – und hier besonders Alte, die laut Bernard Shaw nichts mehr zu verlieren haben – erreichen irgendwann einen Punkt, ab welchem sie einfach nicht mehr lügen wollen, weil sie sich für unangreifbar halten. So verhält es sich anscheinend mit Wolfgang Schäuble, der völlig ungeniert (und nahezu unkritisiert) seine gefährliche Agenda einer breiten Öffentlichkeit unter die Nase reibt. Dies tat er besonders gerne im Rahmen verschiedener Podiumsdiskussionen des „Zeit Wirtschaftsforums“, als er auf Altkanzler Helmut Schmidt traf. Zur Frage, ob die Politik Regierungsabkommen einhalten sollte und international ratifizierte Verträge verletzen dürfe, meinte Schmidt: „Das ist zwangsläufig. Es gibt dafür Beispiele in Deutschland. In einer großen Krise guckt man nicht auf die Verfassung.“ Obwohl Schäuble zu dieser Zeit Mitglied der Bundesregierung war und noch nonchalant meinte, dass er „über die Einhaltung von Verträgen und Grenzen der Verfassung nicht so einfach reden könne wie Schmidt“, machte er es letzten Endes trotzdem: „Wir versuchen ja, die Probleme im Rahmen der gegebenen Rechtsordnung zu lösen. (…) Deswegen müssen wir aber gelegentlich Vorschläge machen, wie wir die Rechtsordnung anpassen, einschließlich unserer nationalen Verfassung, unseres Grundgesetzes. (…) Die Bevölkerung ist nicht unser Problem. (…) Möglicherweise kommen wir auch an Grenzen, wo dann unser Grundgesetz angepasst werden muss an diese europäische Entwicklung.“ Dann macht Schäuble das, was man durchaus als Kampfansage an alle freiheitsliebenden Kräfte interpretieren kann: „Im einundzwanzigsten Jahrhundert brauchen wir andere Formen von global Gouvernance.“ Bei einer Veranstaltung mit der „Zeit“ im Dezember 2011 ließ Schäuble seinen Gefallen an der Finanzkrise und den damit verbundenen Möglichkeiten deutlich erkennen: „Ich bin bei aller krisenhaften Zuspitzung im Grunde entspannt. Weil, wenn die Krise größer wird, werden die Fähigkeiten, Veränderungen durchzusetzen, größer!“

 

Heute ist Wolfgang Schäuble als Bundestagspräsident ins zweithöchste Amt aufgestiegen, das die Bundesrepublik zu bieten hat. Seine Lust an Krisen ist jedoch ungebrochen: „Die Corona-Krise ist eine große Chance“, erklärt der alte unweise Mann im Interview mit der „Neuen Westfälischen“ und lobt das Corona-Hilfspaket der EU in Höhe von 750 Milliarden Euro. Seine alte Leier zu den besseren Gestaltungsmöglichkeiten in der Krise liest sich unverändert: „Der Widerstand gegen Veränderung wird in der Krise geringer. Wir können die Wirtschafts- und Finanzunion, die wir politisch bisher nicht zustande gebracht haben, jetzt hinbekommen.“

 

Fazit:

 

Wolfgang Schäuble war als kalter Partei-Apparatschik ein wichtiger Teil in Kohls Kosmos bis zu dessen Sturz. Heute ist er im System Merkel nicht wegzudenken und einer der schlimmsten Vertreter, wenn es darum geht, wider die Interessen des größten Teils des eigenen Volkes zu handeln. Da eine Mehrheit der Menschen die Selbstbestimmung, Eigenverantwortung und Freiheit nicht in ein neues Gesellschafts-Experiment mit völlig unkalkulierbarem Ausgang eintauschen will, nutzt der derzeitige Bundestagspräsident die mit Krisen einhergehenden Notlagen und Sorgen der Leute aus, um aus daraus Kapital zu schlagen. Mit seiner arroganten und herablassenden Art schafft er im zwischenmenschlichen Bereich – wie seinerzeit im Finanzministerium – häufig ein Klima der Angst. Außerdem hat der für seine Stimmungsschwankungen bekannte Schwabe keinerlei Probleme mit öffentlichen Bloßstellungen und Demütigungen seiner engsten Mitarbeiter. Diese ganzen geschilderten Vorgehensweisen sind an Niedertracht kaum zu überbieten und eines Bundestagspräsidenten nicht würdig.

 

Die eingangs erwähnte Constanze Paffrath (CDU) zeigte sich im Jahr 2004 von all den Machenschaften und Methoden der Granden aus ihrer Partei jedenfalls nachhaltig erschüttert. Ihr Resümee in der Sendung Report Mainz hatte dann, was ihre Union betrifft, zudem prophetische Züge: „Jetzt kann ich mir aber fast alles vorstellen.“

 

Sie sollte recht behalten.

 

 

 

 

 

 

 

Genau deshalb, liebe Schulabgänger: Augen auf bei der Berufswahl!

 

 

 

Das tägliche Geschäft mit der Angst

 

Bitte ausreichend Abstand halten – zu toxischen Menschen!

 

Fotos sind Momentaufnahmen unseres Lebens, die manchmal Bände sprechen. Bei der Wahrnehmung von Gesichtern, die Spiegelbilder der Seele sind, werden die Spuren des Lebens besonders sichtbar. Es gibt einige Bilder (siehe Links) von Annegret Kramp-Karrenbauer, die, wenn sie tatsächlich einen Einblick in die Seele dieser Frau geben, Zweifel daran aufkommen lassen, ob sie bei der Berufswahl wirklich ihre Augen geöffnet hatte oder nicht lieber Zahnarzthelferin geworden wäre. An ihrem jetzigen Arbeitsplatz befindet sie sich jedenfalls in einer Umgebung mit toxischen Menschen, die anscheinend kräftig auf sie abfärben. Andererseits muss es auch bei ihr eine gewisse Veranlagung zur Skrupellosigkeit geben. So verkündete die dreifache Mutter beispielsweise bei einem Besuch des US-Außenministers Pompeo im Herbst letzten Jahres, dass sie noch mehr Bundeswehreinsätze im Ausland will und somit noch mehr Opfer unter den Bundeswehrsoldaten in Kauf nimmt. Solche Entscheidungen sowie die ganzen Ränkespiele in Partei und Regierung scheinen allerdings nicht spurlos an ihr vorbei zu gehen. Im Gegensatz zu den ganz Hartgesottenen aus ihrem Umfeld, die ihre Masken nie verlieren, sehen wir auf den angesprochenen Fotos nämlich ein Häufchen Elend voller Hoffnungslosigkeit, Leere und kompletter Verlorenheit, dem vielleicht bewusst geworden ist, wie weit sich das politische Berlin, dessen Teil es ist, inzwischen vom eigenen Volk entfremdet hat und größtenteils nur noch auf Verachtung trifft.

 

Leider ist die Verfassung der Mehrheit der Deutschen abseits der Berliner Schlangengrube wohl um keinen Deut besser. Das macht die Sache umso trauriger. Die meisten haben sich eingerichtet und sind an grundlegenden Veränderungen hin zu mehr Freiheit, Eigenverantwortung oder einer Erweiterung des eigenen Bewusstseins überhaupt nicht interessiert. Wenn wir ehrlich zu uns selbst sind und überdies Menschen in unserer Umgebung fragen, wie sie die gesellschaftliche Zukunft außerhalb des Familienkreises sehen, dann sind dort keine großen Pläne oder Optimismus mehr zu finden. Eine Hoffnung auf Besserung gibt es ebenfalls nicht. Im Gegenteil erwartet beinahe jeder einen wie auch immer gearteten Zusammenbruch, weswegen selten noch etwas mit Zuversicht und Verve überhaupt erst begonnen wird. Wie konnte es soweit kommen?

 

Albert Schweizer sagte einmal: „Der moderne Mensch wird in einem Tätigkeitstaumel gehalten, damit er nicht zum Nachdenken über den Sinn seines Lebens und der Welt kommt.“ In der Tat gibt es viele Gründe (Medien; Bürokratie; ständig neue Steuern, Abgaben, und Vorschriften; Belegsammelei; Befristungen von Leistungen usw.), warum Menschen kaum mehr zur Besinnung kommen. Ständig werden neue Probleme extra für sie geschaffen. Viel entscheidender für den bestehenden Pessimismus ist jedoch die „Kultur der Angst“, die von den Interessenvertretern aus den Parteien zur eigenen Machtsicherung etabliert worden ist!

 

Dabei werden verschiedene Ängste erzeugt, um den Menschen ein glückliches Leben und die Konzentration aufs Wesentliche so schwer wie möglich zu machen: Angst vor Krieg, Angst vor Altersarmut, Angst vor Arbeitsplatzverlust und Hartz IV, Angst vor hohen Mieten, Angst vor Klimawandel und natürlich Angst vor einer Corona-Ansteckung, was mit der Angst vor Kindern, vor Nähe, vor der „zweiten Welle“ usw. einhergeht. Willfährige Medien, die einerseits ihre Schlagzeilen bekommen und sich andererseits über Anzeigenschaltungen der Bundesregierung in Millionenhöhe freuen dürfen, ziehen selbstverständlich voll mit. Sie alle machen sich schuldig. Sie alle verbreiten Angst, Angst, Angst – und das in einer Tour.

 

Eine besonders unrühmliche Rolle, um lediglich ein Beispiel aus der Vergangenheit herauszugreifen, spielte hierbei Horst Seehofer und sein Innenministerium. Während er von „Millionen Corona-Toten“ fabulierte, war seinen  Mitarbeitern die Angsterzeugung schon lange nicht mehr genug. In einem 17-seitigen Strategiepapier arbeiteten sie im März 2020 heraus, wie „gewünschte Schockwirkungen in der Bevölkerung“ erzielt werden können. Dabei wurde besonders empfohlen, Kinder in Angst und Schrecken zu versetzen: „Wenn sie dann ihre Eltern anstecken, und einer davon qualvoll zu Hause stirbt und sie das Gefühl haben, Schuld daran zu sein, weil sie z. B. vergessen haben, sich nach dem Spielen die Hände zu waschen, ist es das Schrecklichste, was ein Kind je erleben kann.“ Weiterhin zielten die Autoren auf die Urängste der Menschen – wie das Ersticken – ab. Sie wollten die Möglichkeit von Langzeitschäden „wie ein Damoklesschwert über denjenigen schweben lassen, die einmal infiziert waren“ und schlugen eine „1919 + 1929“-Formel vor, „die jedem einleuchten wird“: „Die Corona-Pandemie wird so schlimm wie Spanische Grippe und Weltwirtschaftskrise zusammen.“

 

Wie begegnen wir nun diesem perfiden Treiben, das hauptsächlich daraus besteht, Probleme zu schaffen, Sorgen zu bereiten und die Ängste bei den Menschen kontinuierlich zu steigern? Die Beantwortung dieser Frage ist zugegebenermaßen gar nicht so einfach, weil die dafür verantwortlichen Akteure an den Wahlabenden meist mit einem blauen Auge davonkommen und zur reinen Herrschaftssicherung Koalitionen bilden, die bis vor kurzem noch undenkbar waren. Es fängt wahrscheinlich damit an, noch einmal – über das Selbsterlebte hinaus – alle Fakten zu relevanten Themen aus unterschiedlichen Quellen zu eruieren, um Gewissheit zu haben, wer sich eigentlich in Wirklichkeit vom gesellschaftlichen Grundkonsens in der freiheitlich-demokratischen Ordnung weit entfernt hat. Erst nach dieser Erkenntnis muss ein jeder entscheiden, ob er sich, egal auf welcher Hierarchieebene, als nützlicher Idiot für den Machterhalt einer kleinen Funktionselite, die sich mittlerweile allein aus ihrem eigenen Parteienklüngel heraus reproduziert und keinerlei Befruchtung von außen mehr annimmt, einspannen lässt. Wer diese Mithilfe ablehnt, wer also standhält und zu seinen Überzeugungen steht, der wird sich spätestens jetzt mit ganzer Kraft gegen Attacken aller Art wehren müssen. Wer sich hier behauptet, geht gestählt daraus hervor. Die Abgrenzung gegenüber toxischen Menschen und ihren negativen Einflüssen funktioniert in der Praxis danach häufig einfacher, als man denkt, denn der Weg zu einem glücklichen Leben führt eben manchmal nur über ein Wort. Und das heißt:  „Nein!“.

 

 

 

 


 

 

 

Die beste dauerhafte Maßnahme?

 

 

 


 

 

 

 

Wenn die Masken fallen

 

Konstruktive Menschen haben es selbst in der Hand!

 

 „Schon als Kind im Sandkasten erlebt man den Unterschied zwischen schöpferischen, konstruktiven und heimtückischen, destruktiven Menschen. Es gibt immer Kinder, die Sandburgen bauen, und jene, die in diese hineinspringen, sobald der Erbauer sich abwendet.“ Diese Zeilen stammen aus Roland Woldags Artikel „Die Gauner hetzen“. Die wichtigste Sandkastenfrage lautet dabei: Warum lässt sich der Konstruktive diese Heimtücke  (vermutlich) so einfach gefallen?

 

Ist es falsche Toleranz? Ein Sich-selbst-Belügen? Die Angst vor der richtigen Antwort und der daraus folgenden Konsequenz? Hat der Schöpferische bereits die Idee einer viel mächtigeren Sandburg im Kopf?  Braucht er gar die Konfrontation mit der Gemeinheit, weil er instinktiv merkt, wie ihn die richtige Mischung aus beiden Prinzipien reifen lässt?

 

Am wahrscheinlichsten ist es jedoch, dass dem fleißigen Sandburgbauer, der sich abgewendet und somit das Geschehene nicht gesehen hatte, vom Sandburgzerstörer etwas weisgemacht wurde. So eine Geschichte könnte beispielsweise auf ein versehentliches Ausrutschen oder gegenseitiges Schubsen hinauslaufen, was aber im letzten Fall bedeuten würde, einen Dritten als möglichen Beteiligten noch schnell überrumpeln zu müssen, damit das Geschilderte zumindest einigermaßen plausibel klingt.

 

Neben der (fadenscheinigen) Story ist jedoch ein Aspekt zur Rettung der angespannten Lage viel entscheidender. Wie – also mit welcher Gestik, vor allem aber mit welchem aufgesetzten  Gesichtsausdruck – schafft es der Destruktive, seine Tat zu verschleiern oder zu verharmlosen. Immerhin droht er möglicherweise einen Freund zu verlieren, den er in der Zukunft – beispielsweise in der Schule – vielleicht noch gut gebrauchen kann. Außerdem ist die Gefahr noch nicht gebannt, in eine körperliche Auseinandersetzung zu geraten. Und so lotet der Heimtückische schon im Kindesalter ganz genau aus, welche Maske aufgesetzt werden muss, um sein Ziel zu erreichen. Ist die „Nettigkeitsmaske“ am besten geeignet? Die „Beste-Freunde-Maske“? Oder etwa die „Tut mir leid, aber es war doch nur ein Versehen-Maske“?

 

Mit ziemlicher Sicherheit setzt der Hinterhältige verschiedene und der jeweiligen Situation angemessene Masken auf, die ihm letzten Endes wohl Erfolg bescheren. Von früh an lernt er durch diese oder ähnliche Konstellationen die Fähigkeit zur Manipulation. Er schafft es, dass die Menschen ihn so sehen, wie er es möchte. Die Wirklichkeit hingegen bleibt verborgen.

 

Was bereits im Sandkasten bestens funktioniert, setzt sich in der Schule, an der Uni und im späteren Beruf fort und wird laufend weiter verfeinert. Roland Woldag bringt es wieder auf den Punkt, indem er ausführt, dass die ehrgeizigsten der Sandburgen-Zertreter „besessen davon sind, alle Strukturen, die auch nur im Ansatz funktionieren, radikal zu zertrampeln und umzukrempeln.“

 

Aber was passiert mit den konstruktiven Menschen? Sie besitzen nach wie vor keine Macht, weil sie – im Gegensatz zu den Destruktiven – niemals gelernt haben, sich diese zu ergaunern und alles dafür zu tun, um sie zu erhalten. Viele derjenigen, die sich täglich abrackern, stellen irgendwann ernüchtert fest, wie ihnen der Lohn ihrer Arbeit regelrecht unter den Händen verrinnt. Außerdem verschlechtern sich allmählich ihre Lebensumstände, weil sie von den notorischen Lügnern mit den schönen Masken, die sich mittlerweile in Führungspositionen eingenistet haben, erneut malträtiert werden. Die Schöpferischen begreifen erst nach vielen Enttäuschungen, dass das Prinzip Hoffnung nicht funktioniert. Es kommt eben kein Retter von außen, der den skrupellosen Chef ersetzt und die Konflikte beseitigt. Im Gegenteil. Es wird von Mal zu Mal schlimmer und nur langsam reift die Erkenntnis heran, dass Menschen mit Gewissen im heutigen System anscheinend vollständig von den Machtpositionen ausgeschlossen sind.

 

Doch es kommt noch bitterer, weil die Konstruktiven wieder und wieder am eigenen Leib erfahren, dass sie zudem auch kaum Verbündete finden, die bereit wären, mit ihnen gegen die Zerstörungswut der Psychopathen anzukämpfen. Zu ihrem Entsetzen kommen die allermeisten der Freunde und Kollegen mit ihrer Untertanen-Maske, die diese täglich aufsetzen, nämlich gut zurecht. Sie sind froh und vollkommen zufrieden damit, wenn andere vorgeben, die Verantwortung für ihre Handlungen zu übernehmen. Außerdem fühlen sie sich umso sicherer, je mehr Leute aus ihrem Umfeld ebenfalls Weisungen ausführen, ohne diese jemals kritisch zu hinterfragen. Ganz umsonst ist ihre Unterwürfigkeit natürlich nicht. Es fallen vom Tisch der Herrschenden bekanntlich ständig ein paar Krümel herab, die ihr Leben erträglicher machen: eine unbefristete Anstellung, ein höheres Gehalt, ein gehobener Posten oder sonstige kleine Vergünstigungen und Privilegien. Verkommene Funktionseliten reichern ihre Sektoren – den Sandburgenbauern wird diese Erkenntnis eines Tages unumkehrbar bewusst – nur allzu gerne mit unmündigen Befehlsempfängertypen an und sortieren die Widerspenstigen gnadenlos aus.

 

Ungeachtet dieser Tatsachen ist für die Schöpferischen überhaupt nichts verloren. Sie haben ihr Schicksal selbst in der Hand, solange das eigene Gewissen die alles überragende Instanz bleibt. Trotz innerer Verletztheit und anfänglicher Verunsicherung ist es ihnen jederzeit möglich, sich zu verändern und zu kämpfen. Die Kraft dafür besitzen sie. Vielleicht werden sie hierfür eine entsprechende Maske aufsetzen müssen, um endlich nach außen hin Entschlossenheit zu demonstrieren. Eventuell werden sie mit dieser Maske sogar früher oder später einmal eins. Da die meisten Menschen dieses Schlags mit keiner Beförderung oder keinem Geld der Welt für Fälschungen, Vertrags- und Rechtsbrüche oder Manipulationen zu verführen sind, müssen sie allerdings – wenn sie gesund und glücklich bleiben oder wieder werden wollen – den bisherigen Spieltisch verlassen und sich Gleichgesinnte suchen.

 

 

 

 

 

 

 

 

„Es gibt kaum etwas Dümmeres und Gefährlicheres, als wichtige Entscheidungen in die Hände von Leuten zu legen, die keinen Preis dafür bezahlen müssen, wenn sie daneben liegen.“ (Thomas Sowell, *1930) - Karikatur

 

 

 

 

 

 

AK`20:

 

Willkommen in einer neuen Welt voller Illusions-Freiheiten, (unkenntlich gemachter) Fremdbestimmungen und permanent abverlangter Gehorsamsübungen, die deine Unterwerfung unter die Willkürakte der Obertanen immer weiter festigen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Karl-Marx-Monument (der Nischel) steht seit 1971 in Karl Marx Stadt/Chemnitz

 

 

 

 

 

 

 

 

Professor Sucharit Bhakdi - Jens Spahn - Gesundheitsminister - Karikatur

 

 

 

 

 

 

 

Trojanisches Pferd - Kassandra - Infektionsschutzgesetz - Einigkeit und Recht und Freiheit - Demokratie: Karikatur

 

 

 

 

 

 

 

Es gibt nur ein Volk, das derart diktaturtauglich ist und noch Tomaten auf den Augen hat. (Karikatur)

 

 

 

 

 

 

Robert Koch-Institut, Lothar Wieler: Schluckbeschwerden nach vielen 180 Grad Wendungen (Karikatur)

 

 

 

 

 

 

Corona 2020

 

 

 

 

 

 

Corona 2020: Verhältnismäßigkeit?! (Karikatur)

 

 

 

 

 

 

Ostern 2020

 

 

 

 

 

 

Sie sind wieder da - und nicht erst seit Corona! (Karikatur)

 

 

 

 

 

 

Prä-Corona-Ära & Post-Corona-Ära (Karikatur)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Brot und Spiele - Karikatur

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Corona 2020: Helden der Arbeit

 

 

 

 

 

 Grünes Gewölbe Dresden - Raub (Karikatur)

 

 

 

 

 

Unser 1. Buch (Karikaturen- und Satireband)

 

 

 

 

 

 

Kriminalitätsstatistik

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Niemand ist den regelmäßig Stallgefütterten verhasster als ein freier Geist!

 

 

 

 

 

 

Unverzeihlich ist dein Eintrag im "Muttiheft"! (Karikatur)

 

 

 

 

 

 

Erschießen oder Arbeitslager? (Karikatur)

 

 

 

 

Zum Proviant für die Lebensreise gehört auch ganz vorzüglich ein guter Vorrat von Resignation, den man erst (und zwar je früher je besser für den Rest der Reise) aus fehlgeschlagnen Hoffnungen abstrahieren muss. (Arthur Schopenhauer)

 

 

 

 

 

 

Bauernproteste (Karikatur)

 

 

 


 

 

 

Der Dunning-Kruger-Effekt (Karikatur)

 

 

 

 

 

 

Saskia Esken als gewiefte Taktikerin (Karikatur)

 

 

 

 

 

 

Saskia Esken und Walter Borjans retten die SPD, das Klima und bringen den "echten" Sozialismus (Karikatur)

 

 

 

 

 

 

1. Januar 2020, Krefeld

 

 

 

 

Die Inkas - Geschichte in zwei Varianten (Karikatur)

 

 

 

 

 

 

 

Quellen:

Igor R. Schafarewitsch. Der Todestrieb in der Geschichte. 1975.

L. Baudin. Les Incas de Perou. 1947.

 

 

 

 

Es können nur wenige ermessen, wie steinig der Weg bis zu einer gut durchschlafenen Nacht manchmal ist.

 

 

 

 

 

 

"Glaube, dem die Tür versagt, kommt als Aberglaub' durchs Fenster;
ist die Gottheit erst verjagt, kommen die Gespenster." (Emmanuel Geibel)

 

 

 

 

 

 

Wie schleichendes Gift den Körper zerstört, so fressen Schulden die Seele auf! (Karikatur)

 

 

 

 

 

 

Politisches Koordinatensystem (Karikatur)

 

 


 

Das Lied der Freiheit

 

Es lebe, was auf Erden
nach Freiheit strebt und wirbt
von Freiheit singt und saget,
für Freiheit lebt und stirbt.

Die Welt mit ihren Freuden
ist ohne Freiheit nichts
die Freiheit ist die Quelle
der Tugend und des Lichts.

Es kann, was lebt und webet
in Freiheit nur gedeihn.
Das Ebenbild des Schöpfers
kann nur der Freie sein.

Frei will ich sein und singen,
so wie der Vogel lebt,
der auf Palast und Kerker
sein Frühlingslied erhebt.

Die Freiheit ist mein Leben
und bleibt es immerfort,
mein Sehnen, mein Gedanke,
mein Traum, mein Lied und Wort.

Es lebe, was auf Erden
nach Freiheit strebt und wirbt,
von Freiheit singt und saget,
für Freiheit lebt und stirbt.

Fluch sing ich allen Zwingherrn,
Fluch aller Dienstbarkeit!
Die Freiheit ist mein Leben
und bleibt es alle Zeit.

 

(Hoffmann von Fallersleben)

 

 

 

 

 

"Dann liegt es an uns, zu diktieren, wie eine Gesellschaft auszusehen hat.“ - Herbert Gröleschreier, Wien 2019 (Karikatur)

 

 

 

 

 

 

Der Neue Mensch / Der Gute Mensch: Ein Definitionsversuch (eine Karikatur, verbunden mit einem herzlichen Dank an Anna und den ef-Kommentator Ernst August Feldmann)

 

 

 

 

 

 

Wohlstandsverwahrlosung im Endstadium (Karikatur)

 

 

 

 

 

 

Die innere Leere wartet geduldig, wohin ihr auch flüchtet! (Karikatur)

 

 

 

 

 

 

Dem Kulturverfall entgegentreten und die Rechtschreibung wieder wertschätzen (Fibellernen vs. Schreiben nach Gehör - Karikatur)

 

 

 

 

 

 

Was haben Schülerdemonstranten und einfache Bundestagsabgeordnete miteinander gemein? (Karikatur)

 

 

 

 

 

 

Auszüge aus dem Handbuch für Talkshow-Moderatoren (Karikatur)

 

 

 

 

 

 

Das Gesicht verlieren? (Karikatur)

 

 

 

 

 

 

Wir haben Platz in Deutschland! (Karikatur)

 

 

 

 

 

 

Die Kardinalfrage: Exil oder innere Emigration?

 

 

 

 

 

 

Evolutionäre Weiterentwicklung - ab sofort nur noch in Eigenregie! (Karikatur)

 

 

 

 

 

 

Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehn, dass er nicht dabei zum Ungeheuer wird. Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein. (Friedrich Nietzsche) - Karikatur

 

 

 

 

 

In Deutschland nichts Neues? (Meinungskorridor - Karikatur)

 

 

 

 

 

 

Brennende Elektroautos sind doch überhaupt kein Problem! (Karikatur)

 

 

 

 

 

Zeige mir, wer mit wem Pläne schmiedet, so sage ich dir, welche Ziele sie verfolgen! (Karikatur)

 

 

 

 

 

 

 

VEB BMW (Karikatur)

 

 

 

 

 

 

 

Theaterdonner (Karikatur)

 

 

 

 

 

 

Die fetten Jahre sind vorbei! (Finanzminister Olaf Scholz) - Karikatur

 

 

 

 

 

 

 

Jeder erfreut sich an seinesgleichen. (A. Schopenhauer) - Karikatur

 

 

 

 

 

 

Der Todestrieb in der Geschichte (Igor Schafarewitsch). Erscheinungsformen des Sozialismus. (Karikatur)

 

 

 

 

 

 

Eigenverantwortung & Sündenböcke (Karikatur)

 

 

 

 

 

 

Die vollendete Form von Herrschaft (politische Karikatur)

 

 

 

 

 

 

Eine Aufgabe, die wahrscheinlich nie gestellt werden wird ;-)

 

 

 

 

 

 

24/7 - Trommelfeuer von Medien und Meinungsmachern

 

 

 

 

 

 

 

Bei gleicher Umgebung lebt doch jeder in einer anderen Welt. (Arthur Schopenhauer)

 

 

 

 

 

 

 

Meinungsfreiheit (Karikatur)

 

 

 

 

 

 

 

Seitdem ich die Menschen kenne, liebe ich die Tiere. (Arthur Schopenhauer)

 

 

 

 

 

 

 

Mises statt Marx!

 

 

 

 

 

 

 

Deutsche Verzweiflung: Es muß noch stärker kommen!

 

 

 

 

 

 

 

Die Arroganz einer Weltmacht - zusammengefasst in einem Satz!

 

 

 

 

 

 

Jeder mindestens ein Kreuz!

 

 

 

 

 

Die größte Entschlossenheit wird meist in Tränen geboren.

 

 

 

 

 

 

Anstifter & Denunzianten (Karikatur)

 

 

 

 

 

 

 

Erkenntnisse

 

 

 

 

 

 

 

 

Lückentext zum Ausfüllen.  ................... haben kurze Beine. (Karikatur)

 

 

 

 

 

 

Immer locker und flockig bleiben

 

Nach einer Weile „geschieht“ etwas

 

Am Anfang der Neunziger ging bei einer Familienfeier ein Buch mit „magischen Bildern“ herum, in denen sich jeweils verschiedene Motive verbargen. Der Clou war hierbei, dass die versteckten 3D-Effekte ganz ohne Brille herausgefunden werden konnten. Wer es nämlich durch unterschiedliche Methoden des Sehens vermochte, die unglaublichen 3D-Darstellungen aus den wirren Farbmustern herauszulösen, staunte nicht schlecht. Einige versuchten sogar mit dem Finger, in diese fantastischen 3D-Welten hinein zu tippen, die sich aus den Seiten herauskristallisierten. Bald hatte es die ganze Familie geschafft; nur ich bekam keinen „Durchblick“ und konnte deswegen mit der allgemeinen Begeisterung auch gar nichts anfangen. Dabei versuchte ich wirklich alles und zog mich sogar entnervt in ein stilles Zimmer zurück. Es brachte alles nichts; ich erntete nur Spott und bekam zur Krönung noch den Tipp, ich solle doch mal „locker und flockig“ bleiben, alles Weitere würde sich von ganz allein ergeben. Das tat es aber nicht; im Vergleich zu meinen Lieben, die locker-flockig als Wildschnee umherwirbelten, fühlte ich mich eher wie ein tiefgefrorener Eiszapfen.

 

Es dauerte ein paar Jahre, als ich zufällig wieder auf jenes Büchlein stieß. Und obwohl ich es gar nicht darauf anlegte, „geschah“ etwas nach einer kurzen Betrachtung der Titelseite! Erst verschwammen die Farben etwas und gingen ineinander über, dann bildete sich aus diesem Mischmasch tatsächlich ein kleiner dreidimensionaler Abschnitt heraus und übertrug sich plötzlich auf das ganze Bild. Und jetzt, da meine Augen richtig „eingestellt“ waren, blätterte ich Seite für Seite um und konnte die ganzen Motive ziemlich schnell erkennen.

 

Diese Methode des Ausblendenkönnens von Vordergründigem, um Verborgenes zu erkennen, erfreut sich heute – dem Vernehmen nach –  wieder größerer Beliebtheit. Nur braucht es dafür keine bebilderten Bücher mehr mit versteckten Motiven, dafür nur etwas Erfahrung mit den Medien. Eine ständig wachsende Zahl von Menschen berichtet davon, dass ihnen dies täglich beim Zeitunglesen oder Nachrichtenschauen widerfährt; es sei jedoch am Anfang nicht ganz einfach, mit dieser neuen Klarheit und vor allem mit den daraus resultierenden Erkenntnissen umzugehen. Die Betroffenen schildern überaus glaubhaft, wie sie mittlerweile „locker-flockig“ durch Geschriebenes oder Gezeigtes hindurchschauen und jedes ablenkende Grundrauschen vollständig ausschalten können. Ein erstes Anzeichen für diese Art des Durchblickens ist ihrer Beobachtung nach eine seltsame Vermischung und Verwirbelung von ganzen Zeilen oder Abschnitten auf einer Zeitungsseite. Später verschwimmen die ganzen Klebers, Slomkas und Miosgas auf der Mattscheibe. Wer diese sich nun weiter auflösen und letzten Endes sogar mit ihrer Studioumgebung ganz und gar verschmelzen sieht, dem soll sich augenblicklich eine ganz eigene Welt erschließen, aus der es kein Zurück mehr gibt.

 

 

 

Boomende Branche - Die Begriffsvernebelungsindustrie

 

 

 

 

 

 

Jean-Claude Juncker (Karikatur)

 

 

 

 

 

 

 

Polizeiprioritäten in Hamburg

 

 

 

 

 

 

 

"Wirtschaftsstandort D"

 

 

 

 

 

 

 

"Prokrustes"

 

 

 

 

 

 

 

Politik - Das Vertrauen ist zurück!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

MIK (Militärisch-Industrieller Komplex)

 

 

 

 

 

 

"Wir" (Karikatur)

 

 

 

 

 

 

"Das Radfahrer-Syndrom grassiert in Deutschland!"

 

 

 

 

 

 

Unvergessen: Susanne Kablitz & Roland Baader

 

 

 

 

 

Die Raute (Karikatur)

 

 

 

 


Schlagwörter:

Karikatur, Karikaturen, politische Karikatur, Politik, Politkarikatur, politische Karikaturen, Politkarikaturen, Kunst und Karikatur, Karikaturist, Karikaturisten, Kunst, Koblenz, Brückenbau, Stressmodell, Koblenzer-Brückenau-Stressmodell, Bedford-Strohm, Brett vorm Kopf Strohm, Marx, Meinungskorridor, In Deutschland nichts Neues, abweichende Meinung, Meinungen,
Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehn, dass er nicht dabei zum Ungeheuer wird. Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein. Friedrich Nietzsche, Zentrum für politische Schönheit, Philip Ruch, Cesy Leonard, politicalbeauty, evolution,entwicklung, evolutionäre weiterentwicklung, rfid, 4g, 5g, mensch, menschheit, politik, karikatur,  politkarikatur, politische karikatur, karikaturen, wir schaffen das, für ein Deutschland, indem wir gut und gerne leben, AKK, Steinmeier, Kramp Karrenbauer, das Gesicht verlieren, neuer mensch, neue menschen, alter kompass, weisheiten, weisheit, fuenf Zwerge, afd, spd, cdu, gruene, fdp, csu, pds, linke, ost, osten, landtagswahlen, ostdeutschland, politkarikatur, politische karikatur, karikaturen, politik, Teufelsraute Merkel, Schreiben nach Gehör, Fibelmethode, Lernen durch Schreiben, Rechtschreibwerkstatt, Rechtschreibung, Kulturverfall, Ministerium, Mainz, RLP, Flucht vor der inneren Leere, die innere Leere füllen, Karikatur, Bild, Wohlstandsverwahrlosung im Endstadium, Fridays for Future, Greta Thunberg, Der Neue Mensch, Der Gute Mensch, der Gutmensch, ein Definitionsversuch, Karikatur, Ernst August Feldmann, Frank-Walter Steinmeier, Bundespräsident, Shakespeare, Richard III,

 

(William Shakespeare: Richard III - Kapitel 4)

 

Ich tu das Bös‘ und schreie selbst zuerst.

 

Das Unheil, das ich heimlich angestiftet,

 

Leg ich den andern dann zur schweren Last. […]

 

Dann seufz ich, und nach einem Spruch der Bibel

 

Sag ich, Gott heiße Gutes tun für Böses;

 

Und so bekleid ich meine nackte Bosheit

 

Mit alten Fetzen, aus der Schrift gestohlen,

 

Und schein ein Heil’ger, wo ich Teufel bin.

Herbert Grönemeyer, Herbert Grölemeyer, Dann liegt es an uns, zu diktieren, wie eine Gesellschaft auszusehen hat. animierte gif Karikatur,  Hättest Du geschwiegen, wärest du ein Philosoph geblieben.

politisches Koordinatensystem, freiheit, zwang, Individuum, Kollektiv, Zwangskollektivierung,

 

Liebe Bundesregierung,

 

 

 

vielen Dank für die folgenden Beträge, die Du für uns in Form von Anzeigen in den Bereichen Print, Online und TV eingesetzt hast, um die schwindenden Einnahmen (geringere Auflagen & wegbrechende Werbekunden) auszugleichen:

 

 

 

2015:                      39.467.138,19 €

 

2016:                      38.555.855,92 €

 

2017:                      36.231.127,26 €

 

2018:                      26.858.465,55 €

 

2019:                      43.590.402,58 €

 

 

 

Wir versprechen Dir hoch und heilig, unsere Auftragsschreiber und Mietmäuler weiterhin ordentlich zu füttern. Selbstverständlich werden wir nach wie vor mit all uns zur Verfügung stehenden Mitteln (Weglassen, Verdrehen, Verbreiten von Sprech- und Denkverboten usw.) jede gegenteilige Meinung rigoros unterdrücken!

 

In ewiger Liebe

 

Deine Medien

 

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