Endlich Ruhe!

 

 

 

 

 

 

Oder gehts erst richtig los?

 

 

 

Ich habe noch niemand gefragt, ob er gegen Corona geimpft ist. Kann man hier überhaupt von einer Impfung sprechen? Wolfgang Wodarg verwendet den Begriff „Gentherapie“ und scheint damit der Wahrheit wesentlich näher zu kommen. Völlig ungewollt kenne ich den Corona-„Impfstatus“ von fast allen Menschen aus meinem Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis. In den allermeisten Fällen haben sie es mir erzählt, bei einigen habe ich es mitbekommen, weil es nicht zu übersehen oder zu überhören war. Um es gleich vorneweg zu sagen: Ich werde mich nicht impfen lassen und glaube den Aussagen einer Regierung, die seit anderthalb Jahren nur Angst schürt und nicht über die Bedeutung einer gesunden Ernährung oder ausreichenden Bewegung informiert, kein einziges Wort! Nach langer Beschäftigung mit dem Thema bin ich zu diesem Entschluss gekommen und werde hoffentlich die Kraft haben, um den täglich wachsenden Impfterror auszuhalten und durchzustehen.

 

 

 

Ich kann mich noch gut erinnern, welcher Aufschrei durchs Land ging, als Alexander Gauland (AFD) im Jahr 2017 nach dem Einzug in den Bundestag sagte: „Wir werden sie jagen.“ Heute werden die Ungeimpften zwar (noch) nicht gejagt, aber vielleicht steht diese Eskalationsstufe ja unmittelbar bevor. Ihnen springt auch keiner zur Seite; es herrscht ein großes Schweigen im Walde. Den Ungeimpften soll, so jedenfalls das allgemeine Credo, das Leben so schwer wie möglich gemacht werden. Sie werden im Zugang von Rechten und in der Freiheit des Lebens ausgegrenzt, müssen permanent – und bald kostenpflichtig – ihre Grippefreiheit unter Beweis stellen, werden zunehmend zu Sündenböcken für alles Mögliche gemacht und von einem Arzt aus Hannover sogar pauschal als „Täter“ bezeichnet, denen er ab Januar 2022 zudem noch die Behandlung verweigert.

 

 

 

Wenn ich mir die Ausführungen von Prof. Sucharit Bhakdi oder Dr. Wolfgang Wodarg anschaue, dann bete ich für meine Familienangehörigen, Freunde und überhaupt für alle Geimpften, dass die von den beiden Ärzten gestellten Prognosen nicht eintreffen mögen. Doch wie konnte es dazu kommen, dass sich der allergrößte Teil der Erwachsenen – und bald auch der Jugendlichen und Kinder? – gegen Corona „impfen“ lassen, obwohl dies viele von ihnen anfangs noch kategorisch ausgeschlossen hatten? Ich möchte hier den Versuch einer Einordnung machen und einen kurzen Ausblick auf das Jahr 2022 geben:

 

 

 

1. Angst und Unsicherheit

 

Gerade bei Menschen, die Vorerkrankungen haben, vermittelt die Impfung das Gefühl von Sicherheit, weil sie, so die Hoffnung, zumindest vor einer schweren Corona-Erkrankung geschützt sind. Die tägliche politmediale Panikmache hat natürlich ihr übriges zur Entscheidung beigetragen.

 

 

 

2. Blindes Vertrauen

 

Das blinde Vertrauen in Staat, Institutionen und Medien scheint in Deutschland besonders ausgeprägt zu sein. Till Schweiger habe 2009/2010 beispielsweise „alles geglaubt“ und sich „nicht informiert über allfällige Nebenwirkungen“ der Impfungen mit Pandemrix gegen die Schweinegrippe. Seine Tochter erhielt im Schlaflabor die Diagnose Narkolepsie. Till Schweiger heute: „Ich habe eine meiner Töchter beschädigt. Das verzeihe ich mir eigentlich gar nicht.

 

 

 

3. Angepasstheit

 

Angepasste sind gewohnt, gehorsam zu sein.

 

 

 

4. Mit gutem Beispiel vorangehen

 

Es gibt durchaus eine ganze Reihe von Leuten, die ihren impfkritischen Freunden oder zögerlichen Familienmitgliedern durch das eigene Vorpreschen folgendes signalisieren wollen: „Seht her, so schlimm ist es doch nicht. Ich habe den Pieks ja auch überlebt und mir ist noch kein drittes Auge gewachsen.“

 

 

 

5. Gruppenzwang

 

Nachdem die Ständige Impfkommission (StiKo) der Politik „ein bisschen entgegen gekommen ist“ und die Corona-Impfung nun für die Über-12-Jährigen empfiehlt, „stehen die Jugendlichen in den Schulen sehr stark unter Gruppenzwang, so dass eine freie und unabhängige Entscheidung schwierig wird." Das stellte zumindest der Bundessprecher des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte, Kinderarzt Jakob Maske, fest.

 

 

 

6. Die „Hundertprozentigen“

 

Jedes System hat seine Hundertprozentigen; es sind entweder – daher der passende Begriff – vollständig „von der Sache“ Überzeugte oder Opportunisten, die sich zumindest nach außen hin so geben. Sie sitzen – gut behütet und niemals allein – am Katzentisch in Sicht- und Befehlsweite ihrer Herren. Die Hundertprozentigen haben alle das Radfahrer-Syndrom; sie buckeln nach oben und treten nach unten.

 

 

 

7. Die Impfschlepper

 

Wer in der DDR spätestens nach dem Mittagessen noch nicht gewählt hatte, bekam mitunter Besuch von den sogenannten Wahlschleppern. Die 99% Wahlbeteiligung musste ja irgendwie erreicht werden, daher wurden „Gespräche“ geführt. Die Impfschlepper hingegen schreiben freie Impftermine in WhatsApp-Gruppen und fordern dazu auf, diese doch bitte wahrzunehmen. Die Ärzte unter ihnen rufen Patienten an, wenn noch eine Impfdose aus einer Ampulle „übrig“ ist und ansonsten als Sondermüll entsorgt werden müsste. Die Hundertprozentigen und die Impfschlepper müssen natürlich mit gutem Beispiel vorangehen.

 

 

 

8. Die Moralisten

 

Die Moralisten meinen, mit ihrer Einstellung, ihren Wertvorstellungen und den damit einhergehenden eigenen Verhaltensweisen ein Vorbild für alle zu sein. Leider bleibt es nicht dabei, weil sie darüber hinaus das Handeln anderer überwachen, ob diese sich denn ebenfalls so moralisch einwandfrei verhalten wie sie selbst. Das Auftreten der Moralapostel ist häufig eine offene, manchmal nur eine stille Nötigung, die aber durchaus eine große Wirkung entfaltet.

 

 

 

9. Die Gebrochenen

 

Unzählige Berufstätige bangen um ihre Einkünfte und haben existenzielle Sorgen. Es gibt viele unter ihnen, die sich ohne den aufgebauten Druck niemals hätten impfen lassen. Aus purer Angst und Verzweiflung haben sie also gezwungenermaßen etwas über sich ergehen lassen, was sie freiwillig niemals getan hätten. Eine Frau sagte mir, sie hätte da gesessen und „es“ geschehen lassen. Derart gebrochen, ist wahrscheinlich nichts mehr wie vorher.

 

 

 

10. Die Unsicheren

 

Viele Menschen kommen mit technischen Alltagsangelegenheiten, die für andere ganz selbstverständlich sind, nicht zurecht. Sie bräuchten oft auch auf anderen Gebieten Hilfe, die sie jedoch nicht bekommen oder sie sind zu unsicher, um darum zu bitten. Manchmal ist schlicht und ergreifend auch gar keiner da. Allein das Testen ist für sie eine einzige Tortur. Sie haben kein Smartphone, müssen also telefonisch buchen, kommen ewig nicht durch oder geraten an eine unfreundliche Apothekerin. Sie werden, weil sie keine Emailadresse haben und vor Ort warten müssen, manchmal einfach vergessen. So warten sie eine Stunde und schwören sich, sich nie mehr derartig demütigen zu lassen.

 

 

 

11. Die Heuchler

 

Schopenhauer sagte einmal: „Je mehr einer von sich hat, desto weniger bedarf er von außen und desto weniger können die übrigen ihm sein.“ Umgekehrt sind Menschen, die nicht allein sein können, die freie Muße nicht kennen und mit sich so überhaupt nichts anzufangen wissen, schnell gelangweilt und fallen sich bereits nach kurzer Zeit selbst zur Last. Für diejenigen sind Beschränkungen die Hölle. Vor sich selbst fliehend und auf Kurzweil, Gesellschaft sowie Anerkennung dringend angewiesen, konnten die allermeisten von ihnen daher den ersten Schuss gar nicht schnell genug empfangen. Die Begründungen für diese „Impf-Eile“ fallen in der Öffentlichkeit jedoch ganz anders aus.  Die nun „sicheren“ Besuche der pflegedürftigen Eltern oder Enkel werden hier bevorzugt genannt.

 

 

 

12. Die mit dem Stockholm-Syndrom

 

Je tyrannischer oder rigider sich Regierungen oder Ministerpräsidenten geben, desto beliebter scheinen sie in Deutschland zu sein. Die Freiheitsentzieher werden nicht nur mit überwältigender Mehrheit wiedergewählt, nein, die Entrechteten sympathisieren mit ihnen und biedern sich durch gefälliges Verhalten noch regelrecht an.

 

 

 

13. Die Fanatiker

 

Die Fanatiker sind politisch und medial derart aufgehetzt worden, dass sie Andersdenkende am liebsten mit den härtesten Strafen belegen würden. So weit sind wir also und André F. Lichtschlag fragt zu Recht: „Wo sind wir da nur wieder reingeraten? Ein Sozialexperiment? Ein Albtraum? Eine Geschichtsstudie? Wie konnte das damals geschehen. Jetzt wissen wir es. Und es fällt schwer, die Gruppe auszumachen, die (wieder einmal) am meisten versagt.“

 

 

 

14. Die Bequemen und Pragmatischen

 

„Jetzt habe ich endlich meine Ruhe“, so oder ähnlich klingen die Verlautbarungen derer, die sich zur Impfung haben erpressen lassen. Ich lasse es mir meistens nicht nehmen und entgegne: „Nein, nun fängt es erst richtig an!“ Die Erpressten hätten mal besser Max Reinhardt gelesen, der da richtigerweise schreibt: „Ergo leistet derjenige, der sich erpressen lässt, dem moralischen Verfall Vorschub und trägt dazu bei, dass sich die Erpressung durchsetzt und sie gesellschaftlich akzeptiert wird. Hingegen trägt jeder abgewehrte Erpressungsversuch zum Erhalt beziehungsweise zur Wiederherstellung von Recht und Ordnung bei. Druck auszuhalten, seinen Ängsten zu widerstehen und sich nicht erpressen zu lassen, ist daher nicht nur für die eigene Selbstachtung, sondern auch für die Gesellschaft insgesamt von Bedeutung.“

 

 

 

Ausblick

 

Vielen Geimpften ist gemein, dass sie den kurzfristigen Gewinn einer „gewährten Freiheit“ im Hier und Jetzt gerne mitnehmen und den Verlust in der Zukunft, nämlich die Stärkung des Erpressers, für den Moment vollkommen ausblenden. Diese Einstellung wird sich bitter rächen! Derweil beschäftigt sich übrigens eine Studie im Auftrag des Bundesbildungsministeriums mit der Frage einer Einführung eines Sozialpunktesystems in Deutschland nach chinesischem Vorbild. Das Anwanzen ans System wird vielleicht bald für den Zugang zu bestimmten Ressourcen und Freiheiten auch hierzulande unabdingbar sein. Spätestens dann, wenn der tägliche Impfdruck nicht mehr nur Ungeimpfte (gerade sehe ich, dass Microsoft Word das Wort „Ungeimpfte“ gar nicht kennt) trifft, sondern dieser auf Kinder, Jugendliche und „nur“ zweifach Geimpfte ausgeweitet wird, könnten sich die Reihen endlich schließen.

 

 

 

Besonders interessant sind die Aussagen des Pfizer-Chefs Albert Bourla, der bereits jetzt impfstoffresistente Corona-Varianten ins Spiel bringt und von der Möglichkeit schwadroniert, „dass die Welt in diesem wahrscheinlichen Fall wieder von vorne mit dem Impfen anfangen müsste“. Dann geht es für alle zurück auf Los und der Pfizer-Aktienkurs durch die Decke!  Je mehr Menschen - hoffentlich bald (!) – merken, dass es beileibe nicht mehr um „Gesundheitsfürsorge“, sondern mittlerweile um knallharte Pharmainteressen und um die totale Bevölkerungskontrolle geht, desto mächtiger wird der Widerstand, mit dem eine Zeitenwende hin zur Freiheit und Eigenverantwortung möglich ist.